Ein Pferd für mehrere Personen
Wer mit dem Gedanken spielt sich ein Pferd anzuschaffen, dann jedoch merkt, dass die Kosten das eigene Budget übersteigen, der sollte nicht sofort darauf verfallen sich ein Pferd, wie einen Deckhengst, mit einer weiteren Person zu teilen. Theoretisch sieht dies ganz einfach aus. Die Kosten werden geteilt, ebenso die Zeit mit dem Pferd. Weiterhin hat man selber mehr Flexibilität, wenn man mal in den Urlaub fährt oder ein paar Tage anderweitig eingespannt ist. Aber es kann auch Streitpunkte geben. Ist die Aufgabenverteilung nicht klar geregelt oder wird das Tier von einer Seite vernachlässigt, so ist Zoff vorprogrammiert. Auch bei der Pflege und der pünktlichen Bezahlung kann es hapern. Wenn einer das Geld an die richtigen Adressen überweist und sich die Hälfte davon bei dem Freund oder der Freundin wiederholen möchte, gibt es häufig Probleme. Nicht zügig bezahlte Rechnung können auch privat Probleme nach sich ziehen. An einem solchen Vorhaben kann eine Freundschaft schon mal scheitern. Zwei Menschen entzweien sich und der leidtragende wäre das Pferd. Denn wenn sich beide das Tier nicht mehr leisten können, braucht es einen neuen Besitzer.
Wer jedoch absolut in seine Freundschaft vertraut und Einsatz, sowie guten Willen zeigt, der kann diese Variante versuchen. Es gibt durchaus sinnvolle Aspekte, die eine solche Rollenteilung sinnvoll erscheinen lassen. Innerhalb einer Familie funktioniert dies ebenso, warum also nicht unter wirklich guten Freunden. Aber vorab sollte immer an die Zuverlässigkeit des Partners gedacht werden. Man muss sich gut verstehen und auch in die Kenntnisse des anderen Vertrauen haben. Sonst hat dies alles keinen Sinn.
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