Die besten Tipps für einen gesunden Schlaf
Angemessener Schlaf ist wichtig. Er fördert die Konzentration sowie die natürliche Immunabwehr und lässt den Körper Kraft und Energie für den kommenden Tag schöpfen. Damit sich diese positiven Eigenschaften des Schlafes auch bemerkbar machen, sollten nach Möglichkeit folgende Tipps beherzigt werden:
Das Schlafzimmer sollte nicht nur unter praktischen Gesichtspunkten, sondern auch nach dem eigenen Wohlgefallen eingerichtet werden. In diesem Zimmer soll sich der Mensch entspannen, dazu gehört zwingend ein entsprechendes Ambiente und eine ruhige Umgebung. Fernseher und Musikanlagen gehören nicht in das Schlafzimmer. Umso weniger Reize aus der Umgebung auf den Menschen einfließen, desto besser und ruhiger ist der Schlaf. Darüber hinaus reagieren einige Menschen empfindlich auf die von elektrischen Geräten ausgehenden Strahlungen. Gegen das Lesen zum Einschlafen ist hingegen nichts einzuwenden, sofern es denn dem Zwecke dient und nicht schlicht länger als beabsichtigt wach hält.
Das Bett bzw. die Matratze und der Lattenrost sollten aufeinander abgestimmt und den persönlichen Umständen, beispielsweise bei Rückenproblemen durch Spezialprodukte, angepasst sein. Bei Wirbelsäulenproblemen im Hals- und Schulterbereich haben sich Kissen in Rollenform oder orthopädische Nackenstützkissen bewährt. Diese sorgen auch während des Schlafs für die richtige Lagerung des Kopfes.
Der Raum sollte, sofern nicht bei geöffnetem Fenster geschlafen wird, kurz vor dem Zubettgehen durchgelüftet werden. Der in der frischen Luft enthaltene Sauerstoff trägt enorm zu einem erholsamen Schlaf bei. Eine Temperatur von etwa 16 bis 19 Grad Celsius im Schlafzimmer reicht für den gesunden Schlaf vollkommen aus. Durch zu hohe Temperaturen kommt es zu unnötigem Feuchtigkeitsverlust und Kopfschmerzen beim Erwachen.
Die Bettwäsche und Nachtwäsche sollte den Jahreszeiten angepasst werden. Frierender Weise lässt es sich nicht gut einschlafen. Während des Schlafes verliert der Körper durch das nächtliche Schwitzen Feuchtigkeit, die durch Nachtwäsche und Bettlaken aufgenommen werden muss. Daher sollten atmungsaktive Materialien bevorzugt werden.
Auch die Dauer des Schlafes trägt zur Gesunderhaltung bei. Erwachsene Menschen sollten mindestens sechs und höchstens zehn Stunden schlafen. Wer zu wenig Schlaf findet, riskiert Konzentrationsstörungen. Bei zu viel Schlaf kommt der Körper aus dem natürlichen Rhytmus und fühlt sich nach wie vor müde. Kinder haben ein enorm erhöhtes Schlafbedürfnis, das sich mit zunehmendem Alter relativiert.
Wer Probleme beim Einschlafen hat, sollte ruhig alte Hausrezepte ausprobieren. Mittel wie heiße Milch mit Honig, entspannender Kräutertee, Aromaöle oder ein warmes Bad verfügen auch heute noch ihre Schlaf fördernde Wirkung.
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