Die elektrische Zigarette hat gegenüber den handelsüblichen Zigaretten den großen Vorteil, dass der Dampf, den die e-Zigarette erzeugt, nicht durch Verbrennung entsteht, sondern durch das Verdampfen des Liquids mit dem Nikotin-Gemisch. Es ist mittlerweile aber erwiesen, dass beim herkömmlichen Rauchen gerade durch das Verbrennen die meisten Schadstoffe entstehen, wobei viele davon krebserregend sind. Gegenüber anderen Entwöhnungsmethoden hat die elektrische Zigarette aber außerdem den Vorteil, dass sie ein dem Rauchen ähnliches Erlebnis evoziert und der Raucher so nach wie vor dem Ritual des Inhalierens nachgehen kann. Denn genau dieses Ritual wird bei anderen Entwöhnungsmethoden wie Pflastern und Kaugummis nicht berücksichtigt. Dies ist auch ein Grund dafür, warum Entwöhnungsversuche so oft scheitern und viele Menschen die Nikotin-Sucht nicht besiegen können.

Entwöhnungsmethoden wie Pflaster und Kaugummis funktionieren außerdem nach dem Prinzip, dass zunächst eine Nikotin-Dosis eingenommen wird, wie sie dem gewohnheitsmäßigen Zigarettenkonsum entspricht, um dann schrittweise die Dosis zu senken und schließlich die Hilfsmittel ganz wegzulassen. Auch bei der E-Zigarette kann man die Nikotin-Dosis steuern und langsam senken, um schließlich ohne diese gefährliche Substanz mit dem großen Abhängigkeitspotenzial auszukommen. Doch auch wenn Ex-Raucher auf Dauer e-Zigaretten rauchen, dann ist dies eine Methode, die die Gesundheit schont. Dampfen statt verbrennen heißt daher die Devise: der Gesundheit zuliebe und auch den Finanzen zuliebe. Denn die e-Zigarette ist im Schnitt bereits nach einem Monat wesentlich billiger als herkömmliche Zigaretten. Viele ehemalige Raucher berichten dabei, dass sie es mit elektrischen Zigaretten geschafft haben, ganz auf Nikotin zu verzichten und nicht einmal mehr diese technische Innovation benötigen.

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